MECHANISCHES DAMPFEN & SICHERHEIT

Was bedeutet mechanisches Dampfen überhaupt?

Beim mechanischen bzw. ungeregelten Dampfen wird bei dem Betätigen des Feuertasters der Stromkreislauf zwischen Wicklung und Akku geschlossen. Lässt man den Feuertaster wieder los, fließt kein Strom mehr.
Bei geregelten Akkuträgern gibt es hingegen zwischengeschaltete Elektronik, die den Stromfluss kontrolliert und z.B. vor Tiefentladung des Akkus schützt oder auch einen Kurzschluss am Verdampfer erkennt.

Diese Sicherheit fehlt beim mechanischen Dampfen, so dass es unablässig ist, sowohl über Akkusicherheit als auch über grundlegende Gesetze der Elektrik Bescheid zu wissen.

Warum mechanisch Dampfen?

Die Idee des mechanischen Dampfen stammt noch aus der Zeit, als Akkuträger nur kleine Leistungen liefern konnten und Widerstände unter z.B. 1,2 Ohm nicht befeuert werden konnten.
Um diese Leistungssperre zu umgehen, konnte man mit mechanischen Akkuträgern und niederohmigeren Wicklungen erstmals höhere Leistungsbereiche anstreben.

Mittlerweile beherrschen geregelte Akkuträger auch diese Disziplin. Dennoch mögen viele Leute die sog. "Mech Mods". Gründe können sein:

-Es gibt keine Elektronik, die kaputt gehen kann.
-Mechanische Akkuträger sind oft sehr klein und leicht.
-Mech Mods sind effizient (auch abhängig von der Verarbeitung), weil es keine Elektronik gibt, die selbst Strom verbraucht.
-Sie sind simpel & elegant.
-Nutzer kontrollieren und verstehen ihre Set-Ups.

Warum nicht mechanisch Dampfen?

Es gibt keine schützende Sicherheitselektronik. Der Nutzer muss sich eigenverantwortlich um das Vermeiden von Kurzschluss oder Tiefentladung des Akkus kümmern. Sonst kann es schnell gefährlich werden.

Die Leistung ergibt sich aus dem Widerstand der Wicklung und der Spannung des Akkus. Aufgrund der sinkenden Spannung des Akkus, wird auch die Dampfmenge stetig abnehmen. Man sollte also nachvollziehen können, was beim mechanischen Dampfen vor sich geht.

Was muss ich wissen?

1. Der Akku darf niemals kurzgeschlossen werden. Prüfe deine Wicklung vor der Nutzung stets auf einem regelbaren Akkuträger bzw. Ohm-Messgerät. Prüfe auch, ob etwa die Isolierung deiner Akkus intakt ist. Kurzgeschlossene Akkus erhitzen sich in kurzer Zeit extrem stark und können auch ausgasen. Solltest du einmal einen sehr heißen Akku bemerken, entsorge ihn im Zweifel trotz äußerer Unbeschadetheit dennoch fachgerecht, da der Akku mit hoher Wahrscheinlichkeit im Inneren beschädigt ist.

2. Gehe nicht über die Belastungsgrenze deiner Akkus. Im Gegensatz zum geregelten Dampfen ist es beim mechanischen Dampfen einfach, den Entladestrom zu berechnen. Du kannst den Entladestrom anhand des Ohmschen Gesetzes berechnen. Beispiel:

vollgeladener Li-Ion = 4,2V & Wicklung mit 0,3 Ohm
4,2 Volt : 0,3 Ohm = 14 Ampère Entladestrom

3. Entlade deine Akkus nicht zu tief. Wenn du einen merklichen Leistungseinbruch spürst, überprüfe die Spannung deiner Akkus, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann du den Akku wieder laden solltest. Akkus sind bei etwa 3,3 Volt bis 3,0 Volt leer. Beachte, dass Akkus unter Last auch noch tiefer in der Spannung einbrechen. Tiefenentladene Akkus können teilweise von speziellen Ladegeräten wieder regeneriert werden. Im Zweifel musst du den Akku allerdings entsorgen.

4. Setze dich mit deinem Akkuträger und deinem Verdampfer auseinander, und beschäftige dich ausführlich damit, wie sie funktionieren und wie im Inneren der Strom geführt wird.

5. Hat dein Mech Mod einen Hybridanschluss (sonst: 510er), musst du besonders vorsichtig sein. Hybridanschluss heißt, dass der Pluspol des Verdampfers unmittelbar auf dem Pluspol des Akkus aufliegt. Bei Hybridanschlüssen ist es extrem wichtig, dass der Pluspol-Pin des Verdampfers deutlich & starr über das 510er Gewinde des Verdampfers hinaussteht, ansonsten entsteht sofort ein Kurzschluss.


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